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Brandschutztipp - Achtung Waldbrandgefahr
Der Wald ist uns lieb und wert. Die Menschen nutzen ihn zur Erholung, für Sport und zum Vergnügen. Damit dies so bleibt, raten die Schadensverhüter der Feuerwehr dazu, einige grundlegenden Regeln zu beachten.

Vielfach werden im Wald öffentliche Grillplätze angeboten und auch oft und gern genutzt. Diese sind in der Regel so platziert, dass ein ausreichender Sicherheitsabstand vom Waldrand gegeben ist. Dennoch sollte man auch hier - etwa durch ein nicht zu großes Feuer - dafür sorgen, dass die Glut nicht vom Wind verweht wird. Denn gerade im Hochsommer besteht hier akute Waldbrandgefahr.

Oft muss man das Brennmaterial selber mitbringen. Es darf also keineswegs durch Abholzen von Bäumen oder Sträuchern gewonnen werden. Am besten eignet sich hier Holzkohle, möglichst aus europäischen Wirtschaftswäldern. Denn diese ist nicht nur umweltfreundlich, sondern brennt auch besser als feuchtes Holz aus dem Wald.

Zum Anzünden niemals Brennspiritus oder Benzin nehmen, da dies zu schwersten Verbrennungen führen kann. Für alle Fälle sollten Löschmittel, z.B. der Autofeuerlöscher, bereit gehalten werden. Nach dem Grillen sollten die Glutreste unbedingt sorgfältig gelöscht werden.

Romantische Lagerfeuer außerhalb der dafür vorgesehenen Stellen sind nicht nur verboten, sondern können gerade in der trockenen Sommerzeit leicht zu unkontrollierbaren Waldbränden führen.

Wird ein Waldbrand entdeckt, ist unverzüglich die Feuerwehr über Notruf 112 hierüber zu informieren. Geben Sie den genauen Ort des Brandes an odererwarten Sie die Feuerwehr an einem gut beschreibbaren Ort in der Nähe, um sie von dort aus einzuweisen. Ausflügler werden dringend gebeten, auf Waldwegen und Zufahrten zu den Wäldern nicht zu parken, um die Feuerwehr bei der Anfahrt in die Wälder nicht zu behindern.



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