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Brandschutztipp - Gefahren beim Heimwerken [ 2 ]
Für viele ist Heimwerken eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Das Missachten notwendiger Sicherheitsbestimmungen führt nach den Erfahrungen der Feuerwehr jedoch häufig zu - eigentlich vermeidbaren - Schäden.

Dies gilt besonders beim Umgang mit Farben, Lacken, Klebern, Versiegelungs-, Lösungs- und Reinigungsmitteln. Diese sind meist feuergefährlich und können giftige, brand- und explosionsfähige Dämpfe entwickeln. Deshalb stets für gute Belüftung sorgen, offenes Feuer und Licht vermeiden und sämtliche Zündquellen fernhalten. Dazu zählen auch Durchlauferhitzer oder Gasöfen. Schon geringe Konzentrationen und energiearme Zündquellen können Verpuffungen auslösen. Schwere bauliche Schäden sind dadurch schon entstanden.

Gebrauchte Putzlappen können sich leicht selbst entzünden. Sie sollten daher nur in feuerfesten, verschlossenen Behältern aufbewahrt werden.

Besonders gefährlich sind Schweiß- und Lötarbeiten sowie das Trennen und Schleifen von Metallen. Hier fliegen glühende Teile oft meterweit. Deshalb ist erhöhte Sorgfalt nicht nur bei der eigenen Schutzausrüstung geboten. Alle brennbaren Materialien sollten daher außer Reichweite sein. Was nicht zu entfernen ist, sollte mit einer großen, nicht brennbaren Mineralfaserplatte zugedeckt werden. Wassereimer oder Feuerlöscher sollten griffbereit sein. Die Arbeitsstelle während und auch noch nach Abschluss der Arbeiten auf mögliche Brandherde kontrollieren.

Grundsätzlich gilt: Den Heimwerker Arbeitsplatz stets sauber zu halten, Werkzeuge und Geräte regelmäßig zu pflegen und warten zu lassen und sie außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren sowie sich immer voll auf die Arbeit zu konzentrieren. Dann steht einer erfolgreichen und befriedigenden Heimwerkertätigkeit nichts mehr im Wege. 

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand kommen, rufen sie sofort Ihre Feuerwehr. Notruf 112

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