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Berichte/Artikel / Presse

09.07.2021

Unwetter fordert Freiwillige Feuerwehr Wernau tagelang!

Wernauer Anzeiger, Printausgabe Jahrgang 67 / Nummer 27 - Freiwillige Feuerwehr Wernau

 
Das starke Unwetter vom Mittwoch, den 23.06.2021 forderte die Feuerwehr Wernau über Tage. Bereits um kurz vor 19 Uhr fiel die Stromversorgung im Feuerwehrhaus aufgrund eines Blitzeinschlags und im Nachgang wegen umgestürzter Bäume auf den Stromfernleitungen aus.
 
Dank des vor ein paar Jahren beschafften, an den Strombedarf des Feuerwehrhauses angepassten Stromerzeugers und der für die externe Stromeinspeisung vorbereiteten Hausinstallation, war die Feuerwehr Wernau innerhalb weniger Minuten wieder voll handlungsfähig und konnte beginnen, diese Flächenlage „abzuarbeiten“. Hier hat sich gezeigt, dass diese Investition sich bereits bezahlt gemacht hat.
 
Allein an diesem Abend wurde mit 40 Feuerwehrangehörigen an über 60 Einsatzstellen bis in den Morgen des 24.06. hinein Wasser abgepumpt, provisorische Wassergräben von Hand errichtet, Schlamm beseitigt, durch Bäume oder große Äste blockierte Straßen notdürftig befahrbar gemacht, Tiefgaragen leergepumpt, Einläufe gereinigt, Schutzsiebe gesäubert. Zum Teil mussten Straßen komplett gesperrt werden, da diese bis zu 1m überflutet waren. Aufgrund des erheblichen Ausmaßes, auch in den umliegenden Gemeinden und den zum Teil nicht befahrbaren Zufahrtstraßen, war immer ein Feuerwehrauto abrufbar für weitere dringliche Einsätze, bei denen es unter Umständen um Menschenleben gegangen wäre.
 
Bitte haben Sie Verständnis, dass Einsatzfahrzeuge, nachdem sie bei Ihrem Nachbar den Keller leergepumpt hatten, abgezogen wurden, um z. B. eine neue Einsatzadresse anzufahren, an der der Heizöltank drohte aufzuschwimmen. Die Einsätze werden nach ihrer Priorität abgearbeitet. Wir haben alle uns bekannten Einsatzadressen in Augenschein genommen bzw. sind dort tätig geworden.
 
Am Vormittag des 24.06 wurden wir bereits um 10:51 Uhr zu weiteren Einsätzen in Firmen und öffentlichen Gebäuden alarmiert, hier waren wir bis 15 Uhr beschäftigt. Um 19:03 Uhr wurde die Feuerwehrführung erneut zu Bäumen gerufen, die umzustürzen drohten. Leider war hier zuvor eine Absperrung der Feuerwehr durch Fremde entfernt worden und es entstand eine Gefahrenstelle, die erneut abgesperrt wurde. Um 19:45 Uhr wurden wir nochmals zu umgestürzten Bäumen alarmiert. Hier musste weiteres technisches Gerät, wie einen Forstgreifer, eingesetzt werden. Dieser aufwendigere Einsatz endete um 22 Uhr.
 
Leider kam es am 25.06. zu erneuten Regenfällen, sodass wir um 11:41 Uhr zu einem Wassereintritt in eine Wohnung alarmiert wurden. Durch den einsetzenden Starkregen folgte um 12:43 Uhr der nächste Einsatz. Hier drohten im Bereich Ziegelei Keller und Tiefgaragen durch das von den Feldern kommende Oberflächenwasser vollzulaufen. Die Lage spitzte sich rasant zu, sodass die Nachalarmierung der gesamten Wehr veranlasst wurde und Sandsäcke aus den Landkreis-Reserven angefordert wurden. Hierdurch und den Einsatz eines Baggers, konnten Einläufe gereinigt bzw. erweitert und mit den Sandsäcken Schutzbarrieren errichtet werden. An diesem Nachmittag waren wir wieder an über 20 Einsatzadressen tätig und konnten um 18:15 Uhr in den Feierabend gehen.
 
Leider wurde auch das Feuerwehrhaus im Keller und Heizraum nicht vom Wasser verschont, so dass wir am Samstag den 26.06. zum einen unserer Einsatzmaterial wieder auf Vordermann bringen mussten, den Keller trockenlegten und das nassgewordene Inventar entsorgten.
 
Weiterhin wurden div. Bäume und Sperrungen begutachtet, bevor am 28.06. gegen 20 Uhr erneut Unwetteralarm ausgelöst wurde. Wieder musste an div. Einsatzstellen Hilfe geleistet werden in Form von Freimachen von Einläufen & Dolen, Äste entfernen oder auch Straßensperrungen. Um 21:47 Uhr wurde Hochwasser-Voralarm ausgelöst, was Kontrollen von div. Einläufen & Wasserständen und das kontinuierliche Abfragen des Wasserpegels des Neckars erforderlich machte.
 
An diesen Tagen waren wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln wie Tauchpumpen, Wassersaugern, Motorsägen, Einsatzfahrzeugen und Mannschaft gefordert. In diesem Zeitraum wurden über 667 Einsatzstunden geleistet. Alle Wernauer Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen leisten diesen Dienst ehrenamtlich, also in ihrer Freizeit und neben ihrem eigentlichen Hauptberuf. Die Führung der Feuerwehr sowie die Stadtverwaltung danken allen Einsatzkräften hierfür ganz ausdrücklich!
 
Hinweis: Bei den in diesem Bericht gezeigten Bildern handelt es sich um eine Ergänzung unsererseits, diese wurden nicht im WAZ veröffentlicht.

Dieser Artikel wurde original aus dem/der Wernauer Anzeiger, Printausgabe Jahrgang 67 / Nummer 27 entnommen,
wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.
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